Bläserchor Nordborchen hat neuen Dirigenten
Nordborchen (WV). Mit einem Festakt ist der Wechsel an der musikalischen Spitze im Bläserchor Nordborchen vollzogen worden. Etwa 80 Mitglieder des Bläserchors und befreundeter Vereine waren gekommen, um an der Feierstunde teilzunehmen.
Nach 33-jähriger Tätigkeit als Dirigent des Bläserchores Nordborchen übergab Rüdiger Wulf symbolisch den Taktstock an seinen Nachfolger Ferdi Grawe. Ehrenvorsitzender Heiner Heitmann und Vorsitzende Diana Meyer bedankten sich bei Rüdiger Wulf für die geleisteten Dienste und das große Engagement über die vielen Jahre. Als Zeichen der Wertschätzung erhielt er den Titel Ehrendirigent. »Nach so einer langen Zeit hielten wir es für angebracht, dem Wechsel einen offiziellen Rahmen zu geben und ihm eine besondere Ehre zu verleihen«, sagte die Vorsitzende.
Nachfolger Ferdi Grawe tritt somit in große Fußstapfen. Der 56-jährige gebürtige Bürener ist ein Vollblutmusiker und mit Leib und Seele der Blasmusik verbunden. Seine Frau und seine drei erwachsenen Kinder – alle selbst leidenschaftliche Musiker – stehen voll und ganz hinter ihm. Von 1975 bis 2010 dirigierte er seinen Heimatverein in Büren-Harth, der sich in dieser Zeit von einer Dorfkapelle zu einem beachtlichen Blasorchester entwickelte. Neben seiner neuen Tätigkeit in Nordborchen unterrichtet Ferdi Grawe an der Schule für Musik in Paderborn, leitet die Tanzmusik des Blasorchesters Lichtenau und ist 1. Klarinettist bei den »Sauerländer Oldies«, einer Blasmusik in Egerländer-Besetzung.
Artikel im Westfalen-Blatt vom 26.01.2012
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